Externe Mitarbeiterberatung für Schweizer Unternehmen

Wer Mitarbeitende stärkt, stärkt das Unternehmen.

Mit externer psychosozialer Mitarbeiterberatung geben Sie Ihren Mitarbeitenden unkomplizierten Zugang zu professioneller Unterstützung – vertraulich, persönlich und ohne lange Umwege.

Für Mitarbeitende: Jemand ist da, wenn das Leben schwierig wird.

Für Arbeitgeber: Belastungen können früher angegangen werden, bevor daraus längere Ausfälle, Konflikte oder der Verlust wertvoller Mitarbeitender entstehen.

Warum es sich lohnt, früh hinzuschauen

Schwierigkeiten bleiben nicht vor der Bürotür.

Private Krisen, Konflikte oder anhaltender Stress wirken oft bis in den Arbeitsalltag hinein. Frühe Unterstützung ist menschlich sinnvoll – und kann sich auch wirtschaftlich lohnen.

  1. 01Private oder berufliche BelastungEtwas bindet Kraft und Aufmerksamkeit.
  2. 02Konzentration und Leistungsfähigkeit sinkenDer Alltag wird spürbar anstrengender.
  3. 03Konflikte, Präsentismus oder Fehlzeiten können entstehenNicht zwangsläufig, aber häufiger, wenn Belastung anhält.
  4. 04Frühzeitige Beratung kann gegensteuernBevor sich Schwierigkeiten weiter verfestigen.

Mitarbeitende können sich beispielsweise melden bei

  • Stress und Überlastung
  • Konflikten am Arbeitsplatz
  • Beziehungs- oder Familienproblemen
  • persönlichen Krisen
  • psychischer Belastung
  • Veränderung und Unsicherheit

Was sagt die Forschung?

Mitarbeiterberatung wirkt – und das lässt sich messen.

Wissenschaftliche Studien zeigen messbare Verbesserungen bei Arbeitsfähigkeit, Produktivität und krankheitsbedingten Ausfallstunden. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Untersuchung und Kennzahl.

Bis zu USD 15'600

geschätzter zusätzlicher Produktivitätswert

Die Autor:innen berechneten diesen maximalen jährlichen Wert pro EAP-Nutzer:in. In der quasi-experimentellen Studie mit 73 EAP-Nutzenden und 134 gematchten Kontrollpersonen verbesserte sich die gesundheitsbezogene Produktivität nach vier Wochen und nach sechs Monaten signifikant gegenüber der Kontrollgruppe.

Bei den Fehlzeiten zeigte sich nach sechs Monaten kein signifikanter Unterschied.

Zieringer & Zapf (2024), Journal of Occupational Health Psychology, 29(4), 280–298 Studie ansehen

4,8–6,5 %

weniger krankheitsbedingte Ausfallstunden

Bei 145 EAP-Nutzenden sank der monatliche Anteil krankheitsbedingt verlorener Arbeitsstunden im Vergleich zu 145 gematchten Nicht-Nutzenden steiler. Grundlage waren objektive HR-Zeiterfassungs- und Krankheitsdaten statt ausschliesslich Selbstauskünfte.

Der Wert bezeichnet die in dieser Untersuchung geschätzte relative Reduktion pro Monat.

17 Studien

in einer systematischen Übersichtsarbeit

Insgesamt war die EAP-Nutzung mit verbesserten Ergebnissen für Mitarbeitende verbunden. Besonders positiv fielen Präsentismus und Arbeitsfähigkeit aus. Die Autor:innen bewerteten diese Kennzahlen als besonders geeignete Indikatoren für die Wirksamkeit von EAP-Angeboten.

Die Evidenz zu Fehlzeiten war gemischt und erlaubt keine pauschale Aussage.

Joseph, Walker & Fuller-Tyszkiewicz (2018), European Journal of Work and Organizational Psychology, 27(1), 1–15 Studie ansehen

Mitarbeiterberatung ist damit mehr als ein Benefit. Sie kann Mitarbeitende stabilisieren und zugleich helfen, Arbeitsfähigkeit und Produktivität zu erhalten. Welche Wirkung in einem einzelnen Unternehmen erreicht wird, hängt vom Angebot, seiner Nutzung und dem jeweiligen Umfeld ab.

Warum MutRaum?

Persönlich statt anonym.

Ihre Mitarbeitenden wissen, an wen sie sich wenden. Bei MutRaum sprechen sie mit Simone oder Marco Kummer – in einem ruhigen, vertraulichen Rahmen und mit kurzen Wegen.

  • Persönliche AnsprechpersonenKein anonymer Plattformkontakt, sondern Menschen, die zuhören und begleiten.
  • Professionelle psychosoziale BeratungSGfB-anerkannt und fundiert in der Individualpsychologie.
  • Das ganze Leben im BlickUnterstützung bei privaten wie beruflichen Belastungen.
  • Einfacher ZugangEin Termin kann ohne komplizierte interne Wege vereinbart werden.
Simone und Marco kennenlernen
Simone Kummer, psychosoziale Beraterin SGfB Marco Kummer, psychosozialer Berater SGfB
SGfB-anerkannte Beratung
Simone & Marco Kummer Ihre Ansprechpersonen bei MutRaum in Solothurn

Vertraulichkeit schafft Vertrauen

Das Unternehmen ermöglicht den Zugang. Die Beratung bleibt persönlich.

Arbeitgeber finanzieren und ermöglichen das Angebot. Was einzelne Mitarbeitende in der Beratung besprechen, bleibt im vertraulichen Beratungsrahmen.

Was das Unternehmen wissen kann

Der vereinbarte Rahmen

  • wie Mitarbeitende Zugang zum Angebot erhalten
  • welcher Leistungsumfang vereinbart ist
  • gegebenenfalls aggregierte und anonymisierte Nutzungsinformationen, sofern dies sinnvoll vereinbart wird

Was vertraulich bleibt

Die einzelne Beratung

  • Gesprächsinhalte
  • besprochene persönliche oder berufliche Probleme
  • persönliche Einschätzungen aus der Beratung

Diese klare Trennung ist wichtig: Mitarbeitende sollen Unterstützung nutzen können, ohne befürchten zu müssen, dass persönliche Inhalte an den Arbeitgeber gelangen.

So funktioniert die Zusammenarbeit

Ein einfacher Weg zu früher Unterstützung.

  1. 1

    Rahmen vereinbaren

    Ihr Unternehmen und MutRaum klären gemeinsam, welcher Umfang zu Ihrer Organisation passt.

  2. 2

    Zugang bekannt machen

    Ihre Mitarbeitenden erfahren, wie sie MutRaum bei Bedarf einfach erreichen.

  3. 3

    Vertraulich Termin vereinbaren

    Mitarbeitende wenden sich bei einer Belastung direkt an MutRaum.

  4. 4

    Frühzeitig begleiten

    Wir hören zu, ordnen die Situation und erarbeiten lösungsorientiert nächste Schritte.

Für wen passt das Angebot?

Mitarbeitergesundheit stärken, ohne eine interne Beratungsstelle aufzubauen.

Das Angebot steht Unternehmen unterschiedlicher Grösse offen. Besonders naheliegend ist es für Organisationen, die persönliche Unterstützung zugänglich machen möchten, selbst aber keine eigene psychologische Fachstelle führen.

  • KMUmit kurzen Wegen und persönlicher Unternehmenskultur
  • Wachsende Unternehmendie ihre Fürsorge als Arbeitgeber mitentwickeln möchten
  • Organisationen ohne interne Fachstelledie professionelles Wissen von aussen zugänglich machen
  • Verantwortungsbewusste Arbeitgeberdie psychische Gesundheit am Arbeitsplatz konkret unterstützen möchten

Gut zu wissen: Die psychosoziale Mitarbeiterberatung ist eine früh zugängliche Unterstützung. Sie ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung und macht keine Heilversprechen.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zur externen Mitarbeiterberatung

Was ist eine externe Mitarbeiterberatung?

Eine externe psychosoziale Mitarbeiterberatung – auch Employee Assistance Program oder EAP – gibt Mitarbeitenden bei privaten und beruflichen Belastungen direkten Zugang zu professioneller Beratung ausserhalb des Unternehmens.

Erfährt das Unternehmen, wer Beratung nutzt?

Die Inhalte einzelner Beratungen, besprochene Probleme und persönliche Einschätzungen bleiben vertraulich. Gegebenenfalls werden nur aggregierte und anonymisierte Nutzungsinformationen vereinbart.

Ist ein EAP nur für grosse Unternehmen gedacht?

Nein. Eine persönliche externe Mitarbeiterberatung ist gerade für KMU interessant, die keine eigene psychologische Unterstützungsstruktur aufbauen möchten.

Geht es nur um Probleme am Arbeitsplatz?

Nein. Mitarbeitende können berufliche wie private Belastungen ansprechen, denn beide Lebensbereiche beeinflussen sich häufig gegenseitig.

Unverbindlich kennenlernen

Lassen Sie uns darüber sprechen, was zu Ihrem Unternehmen passt.

In einem kurzen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie eine externe Mitarbeiterberatung für Ihr Unternehmen aussehen könnte – ohne Verpflichtung und ohne komplizierte Einführung.

Oder stellen Sie Ihre Frage direkt per E-Mail:
info@mutraum.ch

Unverbindliches Gespräch anfragen

Ein paar Angaben genügen. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.

Bitte senden Sie hier keine vertraulichen Gesundheitsdaten.